|
::
21.07.-23.07.2006 - 7. Int. Opeltreffen des Opel-Club Frankenhöhe e.V.
Bericht zum Fr 21.07-So 23.07
2006
7. Int. Opeltreffen, in Belzhag des Opel-Club Frankenhöhe e.V.
Yves war schon am Mittwoch, dem 19. Juli unterwegs nach Belzhag, um uns
dort den Platz für Autos und Zelte zu organisieren. Der Platz war gut
gewählt, in der Nähe von Festzelt, Sanitären-Anlagen und Prämierplatz und
doch mit genug Abstand, damit man seine Ruhe hatte. Danke ihm dafür und
fürs Ausharren.
Angela und Häuptling waren dann am Donnerstag auch schon dort und haben
das grosse Zelt mitgenommen, das uns von Frosch zur Verfügung gestellt
wurde. Es spendete uns Schatten und schützte uns vor ein paar
Regentropfen. Herzlichen Dank dafür.
Der Rest der *Mannschaft* machte sich am Freitag-Abend auf den Weg. Um
18:00 Uhr wollten sich Michi, Jürg, Sacha und Petra beim Bahnhof in
Koblenz treffen, aber es kam dann etwas anders.
Jürg hatte bei Michi in Würenlingen etwas Verspätung, die dann von Sacha
und Petra genutzt wurde um für den Webmaster die vergessenen Tshirt’s
durch Kauf anderer zu ersetzen.
Um ca. 18:45 Uhr ging’s dann los. Vectra Caravan gefolgt von Astra Coupé.
Jürg war bei Michi Beifahrer, dadurch war ‘’fliegen’’ gesichert. Wir kamen
sehr gut voran. Unterwegs fragten wir bei Michi einmal an, ob ein
Zwischenstopp einmal gut wäre, aber er meinte es sei alles o.k. und sie
beiden hätten eine mega Party. Also Nonstop zum Treffen.
Ein Anruf unseres Häuptlings, der sich nach unserem Wohlbefinden
erkundigte und wo wir denn seien, lies schon erahnen, dass es lustig war
in Belzhag.
Ein weiterer Anruf von ihm, nahmen wir zum Anlass, die beiden(Häuptling
und Yves) etwas zu verarschen. Wir sagten, wir seien kurz vor dem Eingang
zum Treffen und sie sollten uns etwas zu trinken mitbringen. Wir hörten
dann immer: „ Wo seit ihr? Wir sehen euch nicht!“ Bis wir die Beiden
aufklärten und ihnen mitteilten wir seien erst in einer Stunde da.
Das war dann auch so. Wir wurden nach dem Einfahren auf das Gelände von
Yves abgeholt und auf unseren Platz gelozt. An unserem Ziel angekommen und
alle begrüßt, war schnelles Zelt aufstellen angesagt, da es schon langsam
am Eindunkeln war. Michi und Jürg wurde ein Schlafplatz bei Angela und Uwe
im Zelt, angeboten, die dies dankbar annahmen (wenn die Gastgeber da schon
gewusst hätten was auf sie zukommt!).
Nach getaner Arbeit setzten wir uns alle zusammen, mit dabei waren unter
anderem die Tiefflieger und Mittlere Lauchert und ein unvergesslicher
Abend nahm seinen Anfang.
Es fing mit Bier und Whisky-Cola an, Michi war der Barkeeper und er
flösste den Gläsern mehr Alk als Cola ein, das gab einen guten Geschmack,
war aber für das Erste etwas heftig, da keiner von uns wirklich „Boden“
hatte. Alex vom Opel-Club Mittlere Lauchert brachte zum Grillieren ein
rotes, undefinierbares „Gesöff“ mit, das natürlich ausprobiert werden
musste. Jürg schenkte davon reichlich ein, so dass die Flasche nach gut
drei Gläsern fast leer war. Bei viel Geschwatzt, Gelächter und
Pet-Flaschenwurf machten Röteli und Whisky in Blechtuben die Runde. Dies
gab dann dem einen oder andern den Rest. Jürg gab mit seinen mehr oder
weniger jugendfreien Einlagen als Alleinunterhalter das Beste und stürzt
sich wagemutig mit dem Stuhl rücklings aus dem Zelt. Dies hätte einmal
fast ins Auge gehen können, da ein Opelfreak das Gefühl hatte er könne
quer durch die Zeltstadt brausen und dabei haarscharf an unserem Zelt
vorbei fuhr, in dem eben unser Böög seine Kapriolen darbot. Zu
vorgerückter Stunde machten sich einige auf zum Festzelt, oder auf die
Toiletten. Da aber die meisten schon „käppelet“ waren oder einfach nur
müde, ging’s zurück zu unseren Zelten, wo sich jeder an seinem Plätzli
niederließ.
Am nächsten Morgen stand einer nach dem andern auf, die einen mit einem
klaren oder dicken Kopf und die andern mit einem kleineren oder größeren
Schrecken. Der Schreck bestand darin dass der gute Böög seinen Schlafplatz
in Angelas und Uwes Zelt etwas Verunstaltet hatte, indem er sein
Nachtessen verteilte. Michi hatte noch eine liegende Pirouette darin
gedreht und verlies sein Schlafgemach mit verzerrtem Gesicht. Angi und Uwe
ging es nicht anders. Jürg gab nach seinem erwachen das Beste und
versuchte den Schaden zu eliminieren, was ihm leider nicht ganz gelang.
Angela beschloss die Nachtunterkunft auf dem Treffen zu entsorgen.
Die Stimmung war an diesem Samstagmorgen im Allgemeinen etwas gereizt, da
keiner richtig geschlafen hatte, es sehr heiß war und noch andere Umstände
dazu beitrugen. Es besserte sich aber von Stunde zu Stunde und am
Nachmittag war man schon wieder zu Wasserschlachten und anderen Dummheiten
aufgelegt. Gell Jürg!!!!
Der Arme kam schon wieder an die Kasse, er hat beim Tischgoalschiesen
verloren und musste einen „Wetteinsatz“, den Angela vorgegeben hatte,
einlösen. Er wurde dazu verdonnert einen BH, oder wenn er den nicht
bekommt, einen Damenslip zu beschaffen. Ein Mann, ein Wort, gesagt, getan.
Jürg brachte einen Slip, nicht direkt von einer Frau, aber für eine Frau.
Dem nicht genug, nun sollte er dieses Teil auch noch anziehen, dass war
nun doch zuviel verlangt! Aber wie es so ist, wenn Mann nicht will, muss
Frau (-en) ihm helfen. Dem armen Böög wurde mit der Kraft der drei Frauen
dieses Bisschen Stoff angezogen. Da half alles wehren nichts. Einmal
angezogen, wollte er es zuerst gar nicht mehr ausziehen, aber richtig wohl
fühlte er sich trotzdem nicht.
Ich denke: Jürg hat mit diesem Wochenende seine Feuertaufen im Club
bestanden und ist aufgenommen. Ihr seid doch auch meiner Meinung,
oder?????
Der Samstagnachmittag wurde dann wie erwähnt noch etwas feucht, durch die
Wasserpistolen der Tiefflieger-Kinder und ein paar Erwachsener. Ab und zu
gab’s auch noch ein Bad im Minipool. Den Abend fing man dann mit warten
an. Michi, Uwe, Erwin und Markus hatten ihre Fahrzeuge zur Prämierung
angemeldet, da es drei Bewerter-Teams gab und viele Autos die teilnahmen,
zog sich alles in die Länge. Unser Häuptling fand natürlich wieder einmal,
dass er eh keinen Pokal machen würde. Auch Michis Auto wurde bestaunt und
nachher, als er wieder auf seinem Platz bei uns stand, zum Shootingstar.
Er will sich daher einen Zähler zulegen um alle Frauen, die sein Auto
fotografieren, zählen zu können. Es hieß anscheinend, sein Auto sein ein
T….-Auto. Meine Meinung: finde ich überhaupt nicht.
Der Samstagabend verlief lustig, aber in ruhigeren Bahnen. Jeder wusste,
er muss am nächsten Tag einen freien Kopf haben, um nach Hause fahren zu
können. Da hat es auch nicht verwundert als sich das Partyzelt langsam
lehrte. Nicht einmal im Festzelt lies man sich blicken: Die sechs letzten
die da noch ausharrten, mussten sich wieder einmal, von einem, in der
Schweiz Skiferien machenden Deutschen, anhören lassen, wie unsere Nati
beim Elfmeter schiessen versagt hatte. Frage: ist dass die neue Anmache
unserer hochgeschätzten Nachbarn? Lasst euch etwas Neues einfallen, es
langweilt.
Sonntagmorgen: Uwe und Jürg waren schon als erste auf- und angezogen.
Fotos mussten noch gemacht werden. Dann war Frühstück im Festzelt angesagt
und nachher, was man aufgestellt hatte, musste man wieder zusammen räumen.
Übrigens: Jürg hatte am Samstag sein eigenes Ein-Mann-Zelt aufgeschlagen
und Michi nächtigte im Auto. Also war auch Jürg beim Abbauen. Ich glaube,
wir müssen ihn etwas mehr an zwei- oder dreitägige Treffen mitnehmen,
damit das Zelt auf- und abbauen unter einer Stunde liegt. :-) Nicht böse
gemeint, ist nur Übungssache.
Dann stand die Pokal Verleihung an. Gespannt hörte man zu und dann……………….
Uwe Schewe 3. Platz, Kategorie schönster Anlagen Einbau und etwas später
1.Platz Kategorie Omega, Senator. Ich sag’s ja schon wieder: immer diese
Beschwörungen.
Leider gingen Michi, Erwin und Markus leer aus, aber das nächste Mal dann.
Nun ging’s wieder Richtung Heimat. Von Yves haben wir uns schon auf dem
Platz verabschiedet, da sein Weg ein etwas anderer war. Mit den
Tieffliegern nahmen wir auf einer Raststätte nach Heilbronn noch ein
Mittagessen zu uns. Und wieder musste der liebe Böög, nach dem Essen,
„Federn“ lassen und wurde dazu verdonnert Kaffe zu holen. Das wäre ja
nicht so erwähnenswert, wäre da nicht der Fall „Milch und Zucker“. Es war
wie folgt: Jürg brachte den Kaffe, da tauchte die Frage nach Zucker und
Rahm auf. Da einige diese zwei Dinge zum aufpeppen ihres Kafis brauchen,
düste er los und brachte……..? Nein, falsch geraten, nicht einfach nur
Zucker, sondern in einem Glasdispenser der zur Buffetausstattung gehörte.
Auch mit dem Rahm, sorry Milch verhielt es sich in etwa so, da kam er mit
der ganzen Tüte. Nachgefragt, ob jemand wissen wollte wo er damit hingehe,
meinte er nur, sie hätten etwas komisch geschaut. Keine Angst liebe Leser,
er brachte beides wieder dorthin zurück, wo er es mitgenommen hatte. Nun
wurde es Zeit uns von den Tieffliegern zu verabschieden und sagten dann
dort, Tschüss und bis zum nächsten Mal.
Auf der Heimfahrt waren wir nicht schlecht erstaunt wie gut Angelas
kleiner Toyota mithalten konnte und dass mit dem ganzen Gepäck. Natürlich
konnten es sich die PS-Kanonen nicht verkneifen, einmal richtig Schub zu
geben. Aber keine Angst, alle haben sich wieder so eingereiht, wie man
losgefahren ist.
In der guten alten Schweiz angekommen, gab’s natürlich wieder eine feine
Glace in Klingnau, die uns der Pokaljäger spendiert hat. Ihm Sei Dank und
Gratulation vom Club für seine und seines Autos Leistung.
Und wie immer: Nach dem feinen Glace begab sich jeder auf seinen Heimweg.
Etwa wie im Märchen: Und wenn Sie nicht gestorben sind, so leben Sie noch
Heute.
Wir danken dem Opel-Club Frankenhöhe für ihr gelungenes Treffen und
wünschen Ihnen eine gute und unfallfreie Saison.
Bericht geschrieben von Petra
Zurück zum
Verzeichniss
|
:: News
|
:: Roadmap
|
:: News on OSPAE
|
|