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:: 10.09.2006 - 2.
Int. Tagestreffen des Opel Club Bodensee e. V.
Bericht zum Sonntag, 10.09.2006
2. Int. Tagestreffen des Opel Club Bodensee e. V.
in Friedrichshafen
Treffpunkt war, wie sollte es auch anders sein am Bahnhof in Koblenz.
Zeitpunkt: 08:00 Uhr
Alle standen schon bereit und warteten nur noch auf Petra und Sacha.
Nach der Begrüssung, beim einen oder andern, mit einem Kaffe und einem
Schwatz, machten wir uns auf den Weg in Richtung Bodensee.
Da wir, man höre und staune, acht Autos waren, erwies sich die Fahrerei
zuerst als einfach, aber auf der Autobahn dann je länger, desto
schwieriger.
Auf der kurvenreichen Strasse nach Donaueschingen hinauf, machten wir auf
der Strasse die Bekanntschaft mit einem Dachs, oder war’s ein Schaf, oder
doch ein Wildschwein? Keine Ahnung, wir konnten es leider nicht mehr
herausfinden, da das arme Tier auf dem Nachhause- Weg schon „weggeräumt“
war, aber es gab während des Treffens eine lustig, gute Diskussion
darüber.
Was nicht sehr lustig war, dass der hintere Teil der Gruppe plötzlich den
Anschluss verpasste und am Autobahn-Kreuz in Richtung Friedrichshafen
prompt die falsche Richtung einschlug. Sacha und Petra waren die Anführer
dieser kleinen Gruppe, bestehend aus Jürg und Anita, mit Beifahrer Yves.
Wir fuhren gleich den erst besten Parkplatz an. Dort versuchten wir den
Kontakt zuerst telefonisch wieder herzustellen. Und zu unserem Glück,
mussten wir nicht allzu weit fahren, bis die nächste Aus- beziehungsweisse
Auffahrt kam, um in die andere Richtung zu fahren und den richtigen Weg zu
nehmen. Auf dem besagtem Parkplatz konnte ich (Petra) mich nicht mehr
beherrschen und so bekamen Jürg und Anita ihr Fett weg. Wir wissen ja, das
Jürg gerne seine Abstände hat und Anita nicht gerne schnell fährt, sondern
einfach ihr Tempo. Das ist ja schon gut und Recht, aber durch die Abstände
auf der Autobahn, wir kennen die Hineinfahrer, wird der besagte Abstand
immer grösser zum Vordersten und das lässt sich leider nur durch sehr
grosses Tempo, wenn überhaupt, wieder aufholen. Und das wollte ich den
Guten mitteilen. Verantwortung liegt natürlich auch bei jedem vor raus
fahrenden, dass er den Hintermann- Frau nicht verliert.
Und da ich das Gefühl hatte, dass Sacha und ich wieder einmal den Gummizug
spielten, lupfte es mir den Deckel. Nichts desto Trotz, fanden wir die
anderen wieder und es konnte nach einer Diskussion, wieder weiter gehen.
Diesmal fuhren Jürg und Anita gleich hinter unserem Häuptling, das glaube
ich, gar nicht so schlecht war. Nur durch Friedrichshafen hindurch war es
leider wegen des Verkehrs und der vielen Ampeln nicht möglich geschlossen
zu fahre. Es fanden aber alle den Weg ans Treffen. Belohnt wurde alles mit
einem herrlichen Wetter, gutem Essen und Trinken und schöner Autos.
Wir stellten Fröschlis Zelt auf und sassen darunter, in Michis Auto, das
gleich daneben stand, konnte man sogar noch einen DVD schauen, der von
einem Tuning- Treffen in Frankreich berichtet. Alle waren zufrieden.
Unser Häuptling liess natürlich seinen Omega prämieren. Und ihr wisst ja
was man da zu hören bekommt: „ I mache jo sowieso keine!“ Eben, eben,
diese Beschwöhrungsformel. Auch dieses Mal hat es genutzt. Er durfte sich
den dritten Pokal in der Wertung schönster Innenraum abholen. Ist für uns
nicht ganz nachvollziehbar, denn den ersten Platz machte eine Schweizerin
mit einem Manta, von dem der Innenraum nicht annähernd an den von Uwe
herankommt. Wir gratulieren Uwe und seinem Omega trotzdem dazu und
wünschen ihm beim Abstauben viel Vergnügen.
Ein Kollege von Michi, der mit seinem Calibra mit uns hin gefahren war,
machte sich schon früher auf den Weg. Hatte er die bessere Nase als wir?
Um 18:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg, das war die Idee aller, die
an diesem Tag das schöne und warme Wetter am Bodensee genossen hatten. Es
brauchte nicht lange und wir standen alle im Stau. Es ging mal etwas
schneller und dann wieder etwas langsamer vorwärts. Aber Stau stehen hat
manchmal auch seine guten Seiten und man kann sich die Landschaft und die
anderen Automobilisten etwas genauer ansehen. Oder wird während des
Rollens gefragt, ob man eine Zigarette habe. Da gäbe es sicher das eine
oder andere Anektöteli zu berichten.
Nach ungefähr drei, oder vier, oder doch fünf Stunden erreichten wir
endlich den Zoll in Koblenz.
Da die einen oder andern noch Hunger hatten, beschlossen wir, noch bei
Piccone in Klingnau, etwas zu essen. Anita und Yves verabschiedeten sich
aber schon vorher.
Das eine und andere wurde noch ausgetauscht, das wir sicher noch
besprechen werden, ging um die Autoemotionen.
Rooven und klein wenig später auch ich und Sacha, machten uns auf den Rest
unseres Wegs. Ich sage euch, zum krönenden Abschluss dieses Tags wurden
wir auch noch geblitzt, so schön rot hat es aufgeleuchtet, warum und
wieso, wissen die Götter.
Ich hoffe der grosse Rest unserer Schar ist besser nach Hause gekommen.
Bericht geschrieben von Petra
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