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:: 16.09.2007 - 3.
int. Tagestreffen des Opel Club Bodensee e. V. / Friedrichshafen
16.09.2007 - 3. int.
Tagestreffen des Opel Club Bodensee e. V. / Friedrichshafen
Es war wieder einmal ein Sonntag, an dem wir nicht wussten was machen und
so beschlossen wir, das schöne Friedrichshafen am Bodensee zu besuchen und
gleich an das dortige Opel Treffen zu gehen.
Abfahrt war wieder einmal Koblenz und dieses Mal die gute, alte Shell-
Tanke.
Besammlung: 08.00 Uhr
Abfahrt: 08:15 Uhr
Als unsere Wenigkeit dort eintraf, war "Chefe" am tanken und Angela hat
ihrem Vectra noch die Waschbox gezeigt. Die Enttäuschung war groß, als wir
erfahren hatten, dass es wieder einmal die ewig gleichen waren, die
mitfuhren. Gut, Yves und Anita waren entschuldigt. Aber unser Bööööög er
hätte seine Marianne schon mitnehmen können. Sie kennt uns und Umgekehrt
und fressen tun wir bis Heute keinen, bis jetzt nicht. Wer weis, was nicht
ist kann ja noch werden.
Auf jeden Fall fuhren wir dann nach Gipfeli und Kaffe los und konnten uns
schon jetzt über einen sonnigen Sonntag freuen. Die Fahrt ans treffen ging
gut und wir kamen zügig voran. Nur das verflixte Friedrichshafen, wann
haben wir uns da noch nie verfahren? Bis jetzt jedes Mal, gehört glaube
ich einfach dazu.
Beim Einfahren sahen wir schon von weitem viele bekannte Gesichter und
Clubs. Wir bekamen ideale Parkplätze, mit einem grünen Streifen daneben,
auf dem wir das Zelt aufstellten. Denn keiner von uns wollte wieder einen
Sonnenbrand à la Oftringen. Nur konnte man sich nur schwer entscheiden,
Sonne oder Schatten. Sonne heiß, Schatten eher wieder kühl, wir blieben
dann im Kühlen.
Wie ihr wisst, geht ohne den obligatorischen Kaffe und Kuchen erst mal gar
nichts. Also auf zum Zelt und………. Kuchen ja, Kaffe noch nicht. Sie hatten
einen Kampf mit den Tücken der Kaffeemaschine und so zögerte sich das
ganze um einen Moment und noch einen Moment und noch einen M….. dahin.
Also dann halt das schwarze Gold etwas später. Keine Angst, wir kamen zu
unserem heißen Schwarzen, mit und ohne.
Wir lugten uns die Händlermeile an, bestaunten die Autos, trafen die einen
und andern zu einem Schwätzchen und zogen uns dann unter unser Zelt
zurück. "Chefe" und Sacha machten sich dann auf, um von der einen und
andern Perle ein Foto zu schießen.
Uwe hat natürlich seine *Perle* auch zur Prämierung angemeldet und
erhoffte sich eine gute Platzierung. Nur musste man auf die Verleihung
sehr lange warten. Offiziell war 17:00 Uhr angesagt, aber es verzögerte
sich um einiges, etwa so wie beim Kaffe am Morgen.
Aber wir nutzten die Warterei mit einer anderen Warterei aus. Denn Angela
hatte die geniale Idee, eine Pizza, per Kurier, zu bestellen. Uwe lies
sich dann dazu überreden und rief einen dieser Pizza- Lieferdienste an.
Dieser wollte nicht glauben, dass er auf einen Parkplatz liefern sollte,
auf dem gerade ein Opel-Treffen stattfindet. Uwe versicherte ihm, dass
dies kein Scherz sei und wir bestellten alle eine Pizza. Leider, leider
warten wir noch Heute auf eine feine Margarita und rätseln immer noch, ob
er sie jemandem andern geliefert hat, oder ob er sich trotz Zusicherung,
verschaukelt vorgekommen ist und es als Verarschung abgetan hat. Es ist
nicht mehr wie früher, als man den Leuten noch alles glauben
konnte!!!???!!!
So gaben wir das Warten auf Pizza auf und versammelten uns bei der
Pokalübergabe. Wie die Zeit so gummig ist und sich dehnt, wenn man
eigentlich langsam Heim möchte und trotzdem einem Gewinn, oder auch nicht,
entgegen fiebert. Nach laaaaaangen Minuten, war es dann endlich so weit
und es ging los.
Nach Clubspielen, weiteste Anreise, etc., kam seine Kategorie. Unser
Oberhäuptling gehörte auch zu den Pokalgewinnern. Ja, ja, er hatte seine
Aufgaben gemacht, meine die Beschwörungsformel erwähnt. Ist euch aber auch
schon aufgefallen, dass es etwas geruhiget hat, mit diesem Ritual.
Entweder ist Häuptling älter geworden und vernünftiger, oder er ruft im
Geheimen seine *dunklen Mächte*.
Aber was war denn jetzt los!!!! Abgeschlagen auf den hinteren Pokalplätzen
dieser Kategorie, hinter Autos, die wir auf vielleicht nicht einmal
gewählt hätten. Die Enttäuschung und das Unverständnis war nicht nur Uwe
ins Gesicht geschrieben, es ging allen irgendwie so. Nach dieser Misere
verließen wir das Treffen mit komischen Gefühlen.
Wenigstens konnten wir uns an der Landschaft und dem Bodensee auf der
Heimfahrt noch etwas erfreuen. Wir hatten etwas weniger Stau als letztes
Jahr, aber auch wieder Drängler, nach dem Moto, ich bin schneller als du,
*ätsch*. Für manche Zeitgenossen gibt es das Wort Rücksicht einfach nicht.
Tja.
Wir beschlossen, wenn wir im Schweizerländle sind, etwas feines Essen zu
gehen. Leider wurde aus dem Vorhaben, etwa sechzig Kilometer von Koblenz
weg, nichts.
Uwe hatte, auf der Höhe von Sachas „P.-Feld“, eine Panne. Er meldete sich
über Funk, das etwas nicht stimmt und er auf den Parkplatz hinaus fahre.
Tatsächlich, Fahrerseite hinten einen Platten. O.K. Zum Glück hatte Angela
ein Notrad dabei. Dies wurde montiert und so ging die Reise, mit viel
Warnblinker und einiger Geschwindigkeitseinbuße, weiter. Es war in der
Zwischenzeit schon recht dunkel. Uwe konnte sein ASR überlisten und so gab
es ein paar Stundenkilometer mehr. Wir musste aber hin und wieder dem
nachfolgenden Verkehr Platz machen, da wir sonst zur reinsten Behinderung
wurden.
Bei der ersten Tankstelle, die auf dem Weg lag, wurde der Luftdruck
überprüft.
Alles i.O. Denkste!!! Mitten auf der Strasse, etwa zwanzig Kilometer von
Koblenz weg, halt. Drei Autos stehen. Wieso, warum, was ist passiert????
Uwe steigt aus und was sieht sein Adlerauge. Platten Nummer zwei,
Beifahrerseite, hinten.
Bei der nächsten Einmündung alle raus, denn diese Strasse auf der wir
standen, ist die reinste Raserstrecke. Was nun???? TCS, kommt sicher
nicht. Aber, wir haben doch die Opel Assistance!!!! Natürlich, ein Anruf
und die Sache ist geritzt. Eben nicht!!!! Nach einige Telefonaten und
warten auf Antwort und einen Abschleppdienst, kam Uwe eine geniale Idee.
Wieso nicht in der Schweiz sein vollwertiges Ersatzrad und das seiner
Mutter (sie fährt auch einen Omega) holen!!! Die Idee hätte ihm auch
früher kommen können, denn wir schreiben inzwischen 22:00 Uhr. Sachi Spatz
und ich machen uns, ausgerüstet mit einer Fernbedienung für Uwes Garage,
auf den Weg nach Gippingen zu seiner Mutter, die er schon einmal auf den
nächtlichen Überfall vorbereitet hatte. Nach dem Rad aufladen in
Gippingen, geht’s direkt nach Klingnau, hinauf auf den Hoger. Die Garage
erstürmt, finden wir ein Rad, aber viel zu klein und nur mit vier Loch.
Was nun??? Uwe anrufen, Combox!!! Angela anrufen, Combox!!! Das darf nicht
wahr sein!!! Ich probiere es unter freiem Himmel noch einmal und erreiche
Angela. Wo ist dieses verflixte Rad? Haben die halbe Garage auf den Kopf
gestellt und nichts gefunden. Uwe ist ratlos, wo hat er es hingetan? Die
Erleuchtung!!! In seiner Garage, bei ihm zu Hause. Supi, zwar auch in
Klingnau, aber ohne Schlüssel!!?? Angela gibt uns der Ratschlag, bei einem
Nachbarn zu klingeln. Es ist in der Zwischenzeit 22:45 Uhr, Sonntagnacht.
Im Tal angekommen, hat natürlich keiner mehr Licht. Wie Einbrecher
schleichen wir zum Garagentor, es lässt sich ev. auch so öffnen. Ne geht
nicht. Also nächster Versuch, Rückseite vom Bock. Ja, der direkte Nachbar
hat noch Licht, aber das heisst ja noch nichts. Wir rufen Angela noch
einmal an, damit wir auch wisse wie dieser Herr heisst und wir nicht die
ganzen Bewohner wecken. Sacha nimmt allen Mut zusammen und läutet. Nach
einer Erklärung, wer wir sind und was wir wollen, lässt er uns in die
Garage. Hoffentlich steht dieses verd… Rad hier. Glück im Unglück. Da
steht es hinter dem Lotus, wie wenn es auf uns gewartet hätte. Wir
bedanken uns herzlichst beim Nachbarn von Uwe und machen uns, bewaffnet
mit zwei Ersatzrädern und der Hoffnung dass es klappt, auf nach „über der
Grenze“. Wir werden schon sehnsüchtig erwartet und erfahren, dass der
Abschleppwagen zu hoch war und den Omega nicht abschleppen konnte. Das
habe ich im geheimen noch fast vermutet.
Nun gut, Räder draufgeschraubt, alles eingeladen und mit Glück auf nach
Hause. Nach dem Zoll fuhren wir noch bis zum Bahnhof Koblenz, dort schaute
sich Uwe die Reifen noch einmal an. Wir verabschiedeten uns von einander
und bedauerten, dass die Gelatteria schon geschlossen hatte. Er und Angela
begaben sich auf kürzestem Weg nach Klingnau und wir waren auch froh
konnten wir gegen 01:30 Uhr, Montagmorgen, ins Bett steigen.
Wir waren uns einig: “Das war das längste Treffen an dem wir waren. Und
Jürg war nicht dabei.“ Das Treffen am Bodensee war sehr schön, aber die
Pokalübergabe sollte viel früher angesetzt werden.
Bericht geschrieben P. Müller
Wer genaue technische Informationen zur Panne von Uwe erfahren will, soll
sich bei ihm melden.
Wir haben im Nachhinein erfahren, dass mit der Pokalvergabe einiges schief
gelaufen ist und unser Häuptling eigentlich den zweiten Platz belegt hat.
Wir gratulieren dir und wenn du die Beschwörung wieder etwas mehr
aussprechen würdest, klappt es vielleicht gleich im ersten Anlauf, das
alles seine Richtigkeit hat.
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