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23.09.2007 - Saisonabschluss des 1. Opel- Club Worms e. V. / Worms
Bericht zum Samstag/ Sonntag,
den 22. -23. 09. 2007
Saisonabschluss
1. Opel- Club Worms e. V. In Worms
Treffpunkt:09 :00 Uhr Raststätte Pratteln, Fahrtrichtung Zürich
Abfahrt:09:30 Uhr
Unterwegs auf dem Autobahnzubringer Brugg/ Basel erreichte Sacha und mich
das SMS von Angela, das sie etwas Verspätung hätten. Wie viel? Ca. 20
Minuten. Nun, das liegt noch im Rahmen.
Beim Drehen Richtung Zürich haben wir noch etwas Benzin getankt und haben
nicht schlecht gestaunt, als wir an der Tanksäule bedient wurden. Diese
Dienstleistung ist leider auch am aussterben, schade eigentlich.
Die Alten waren wieder einmal die Ersten, dachten wir. Bööög war schon da
und suchte uns auf dem Parkplatz. Sacha hatte auf einmal einen Turi im
Rückspiegel. Wir suchten uns einen Parkplatz und gingen dann gemütlich ins
Restaurant. Da wir noch viel Zeit hatten, leisteten wir uns ein feines
Frühstück. Beim gemütlichen Schmatzen, erkundigten sich Häuptling und
Angela wo wir seien und schon standen sie bei uns. Sie ließen es sich auch
nicht nehmen und frühstückten auch noch. Nach Speis und Trank, gab’s noch
einen kurzen Abstecher an den Kiosk und aufs WC, bevor wir die ca. 340
Kilometer nach Worms unter die Räder nahmen.
Wir fuhren in Rheinfelden über den Zoll, da hier meist kein Stau und
nichts ist. Außer man heißt Jürg und fährt einen Astra. Die deutsche
Zöllnerin sprang ihm regelrecht vor das Auto. Komisch, er hatte weder
Sonnenbrille, Bautschäppi, Ketteli, noch Bart. Vielleicht hat er ihr
einfach gefallen. Wir werden es wohl nie erfahren.
Auf der Autobahn ging alles gut, wir legten Stopps ein und nahmen es recht
locker. Wir hatten eh schon Ankunftsverspätung, da kam es auf die paar
Minuten, oder Stunden auch nicht mehr an. Hier noch ein Kompliment an
Jürg, er gab sich alle Mühe und fuhr auch seine 168/ 180 Stundenkilometer.
Kurz vor der Abfahrt Worms fuhr Sacha mit *Tomtom* voraus. Wir führen in
die Stadt Worms ein, durch ein eindruckvolles, mächtiges Tor. Gleich bei
diesem Tor lag der Platz, auf dem das Treffen stattfand. Dieser war
riesig, es gab ein paar Händler, ein Festzelt und vieles mehr. Leider
verloren sich die zerstreuten Autos und man machte einige Meter um alle zu
sehen. Auch hier, ein gutes Stück von der Schweiz weg, fanden wir einen
Schweizer Club, die Opel Drivers Schwitzerland. Dort wurden wir zu einem
Kaffe eingeladen und es wurde über dies und das gesprochen.
Mit Uwe ist es etwa wie mit einem bunten Hund, auf einem Treffen kommt man
nicht weit, ohne dass ihn jemand kennt. Wir überließen Angela ihrem
Schicksal, natürlich schon in der Obhut von Uwe, und machten uns zu dritt
auf die Walz.
Nach einem ersten Augenschein Suchten wir unser Hotel, das nur einige
wenige hundert Meter vom Treffen weg war. Das schwierigste an der Sache,
das Hotel fanden wir auf Anhieb, nur den Hof, in dem wir die Autos
abstellen konnten, nicht.
Nicht verzagen, dann geht man halt fragen und schon weiß man wie, wo und
was.
Wir besprachen kurz den Ablauf des Abends und bezogen dann unsere
gemütlichen Zimmer. Gegen 20:00 Uhr Gingen wir auf Erkundungstour durch
Worms, auch auf der Suche nach einem Resti, um zu speisen. Wir entdeckten
zu unserer Überraschung, das Worms eine sehr interessanten Altstadt hat,
mit einem wunderschönen Dom, aus dem es nach Orgelmusik tönte. Wir fanden
nur verschlossene Türen und Tore, sonst hätten wir uns sicher
hineingesetzt und zugehört. Auf dem gang durch eine Einkaufsstrasse
stießen wir auf eine Gelatteria, mit hunderten von Glace und Coups. Wir
wollten diese nachdem essen wieder aufsuchen, sie hatte dann aber leider
schon geschlossen. Wir Touristen fanden auf Anhieb kein Resti, sprich
Pizzeria, also fragten wir eine Passantin. Diese Dame erklärte und, das
heißt Jürg, in breitem italienisch, wo wir solche finden. Und tatsächlich
wir stießen nach kurzem auf solche. Allerdings erwischten wir zuerst den
Hinterausgang, mit Küche. Da meinte Angela, dass sie da nicht hineingehe,
aber wie es so ist, meist schließt man sich dann doch dich der Mehrheit
an. Es wurde auf jeden Fall ein sehr lustiger Abend. Wir hatten an einem
Nachbartisch drei Damen und ein Herr. Die eine Dame war schon sehr
angesäuselt und erzählte aus ihrer ach so *rühmlichen* Vergangenheit. Man
kann dies nicht so wiedergeben, wie man’s erlebt hat. Eins sei nur gesagt,
wir mussten uns kugeln vor lachen. Auf dem Weg zurück in unser Hotel
beschlossen die Herrn, das man noch einen Schlummertrunk zu sich nehmen
muss. O.K. Angela hat sich dann verabschiedet und der Rest Suchte eine
Bar. Wir mussten gar nicht weit suchen, gleich schräg gegenüber dem Hotel
fanden wir solche und genossen den minder feinen Drink. Uwe und Jürg waren
so richtig in Stimmung um noch eine Bar aufzusuchen, doch ich wollte jetzt
auch ins Bett, da wir am nächsten Tag wieder einen langen Weg vor uns
hatten. Alle drei Männer schlossen sich dann, mit mehr oder weniger
Gemaule, mir an und so ging’s ins Hotel zurück. Häuptling und Jürg viel
nichts Besseres ein, als unsere Zimmertüre (Sacha und meine) zu
verbarrikadieren. Wir haben diese dann gleich wieder entrümpelt.
Am nächsten Morgen fanden sich einer nach dem andern im Frühstücksraum ein
und jeder konnte sich nach Herzenslust am Buffet versorgen. Uwe hatte den
Vorschlag, man könnte das nächste Jahr schon am Freitag gehen und dann an
Samstag eine Führung durch den Dom und die Stadt machen. Wieso nicht, man
wird sehen, das Interesse war auf jeden Fall da. Nach dem Bezahlen der
Zimmer, fuhren wir noch einmal ans Treffen. Wir mussten doch noch all die
Autos anschauen, die erst jetzt gekommen waren. Später aßen wir noch eine
Kleinigkeit und am frühen Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den
Nachhauseweg.
Auf der Autobahn wurden wir dann einige Kilometer vor der Schweiz von zwei
Ferrarifahrer- innen, geärgert. Der ältere Herr mit ziger Kennzeichen
überholte auf der rechten Seite und drängte sich zwischen Jürg und uns,
unser Abstand zueinander war nicht wirkliche groß. Und schon schoss der
zweite Ferrari heran, dieses Mal mit einer Blondine am Steuer, genau so
rücksichtslos wie er und auch von rechts überholend. Wenn Uwe alleine
unterwegs gewesen wäre, hätte er die beiden mit seinem Lotus gestellt.
Meine Aeusserung war, hätte ich viel Geld und einen seeeehhhr schnellen
Untersatz, ich hätte den beiden gezeigt, „wo de Bartli de Moscht holt*.
Aber eben. Wo ist den Jürg auf einmal? Das Jagdfieber ist wohl bei ihm
ausgebrochen. Aber gegen diese geballten PS-Monster hatte er natürlich
überhaupt keine Chancen. Irgendwann holten wir ihn dann wieder ein.
Na ja, so haben wir als dann den Zoll in Rheinfelden passiert und dieses
Mal hat man auch den Bööög einfach so hinüber gelassen. Auf einem kleinen
Rastplatz an der Autobahn, haben wir angehalten um uns zu verabschieden
und dann wollte doch noch jeder in Klingnau eine feine Glace essen gehen.
Dort angekommen schnabulierten wir Gelatti und ließen noch einmal den
Samstagabend Revue passieren, was in Gelächter endete. So nun ab nach
Hause, denn die neue Woche wartet schon wieder auf uns.
Es war ein lustiges uns schönes Wochenende und auch das Wetter war uns
hold. Ein gelungener Abschluss der Treffen- Saison 07. Wir freuen uns auf
ein Wiedersehen an unserem Fondueplausch im November.
Bericht geschrieben P. Müller
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